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Die Kosten einer Website hängen vor allem von Umfang (Seiten & Struktur), Inhalten (Texte/Bilder) und Funktionen (z.B. Formulare, Mehrsprachigkeit, Buchung) ab. Wenn du in 2 Minuten eine realistische Kostenspanne willst:

Typische Kostenspannen

Als grobe Orientierung (je nach Inhalt, Anspruch und Funktionen) liegen viele Projekte in etwa in diesen Rahmen:

Kleine Website / 1–3 Seiten

preislich eher im unteren bis mittleren Bereich

KMU-Website / 5–10 Seiten

meist mittlerer Bereich, je nach Inhalt & Struktur

Erweiterte Website

(z.B. Mehrsprachigkeit, Buchung, komplexe Formulare): oft deutlich darüber

Drei typische Szenarien

Schneller Start:

1–3 Seiten, Inhalte vorhanden, klares Angebot → ideal, wenn du rasch online sichtbar sein willst.

Solides Fundament:

5–10 Seiten, Leistungen + Referenzen + Prozess → ideal, wenn Vertrauen und Struktur entscheidend sind.

Mehr Wirkung/Komplexität:

Mehrsprachigkeit, Buchung, Newsletter/Automationen → ideal, wenn die Website aktiv Prozesse abbilden soll.

Die 7 Preisfaktoren, die den Website-Preis bestimmen

1. Seitenumfang & Struktur

„Wie viele Seiten?“ ist nicht nur eine Zahl. Mit mehr Seiten kommt meist auch mehr Strukturarbeit:

  • Navigation und Seitenhierarchie
  • interne Verlinkung
  • klare Nutzerführung (was soll als Nächstes passieren?)

Ein kleines Projekt mit 1–3 Seiten kann extrem effizient sein, wenn Angebot und Ziel klar sind. Bei 5–10 Seiten wird Struktur zur eigentlichen Arbeit – und genau die entscheidet später darüber, ob Besucher*innen Anfragen schicken oder abspringen.

2. Design: Template vs. individuell

Du kannst mit einem sehr guten Template professionell wirken – wenn Branding, Typografie, Abstände und Bildstil sauber umgesetzt werden. Individuelles Design wird dann sinnvoll, wenn:

  • du dich stark vom Mitbewerb abheben willst
  • du mehrere Zielgruppen sauber führen musst
  • du eine klare visuelle „Handschrift“ brauchst (z.B. Künstler*innen, Kultur, Premium-Dienstleistungen)

Wichtig: „Individuell“ heißt nicht automatisch „kompliziert“, aber es bedeutet mehr Iteration und Abstimmung.

3. Inhalte: Texte, Bilder, Referenzen (der unterschätzte Kostentreiber)

Das ist der Part, der Angebote häufig sprengt – weil er am Anfang unterschätzt wird:

  • Gibt es Texte bereits, oder müssen sie geschrieben/überarbeitet werden?
  • Sind Bilder vorhanden, oder braucht’s Stock/Shooting?
  • Gibt es Projekte/Referenzen/Testimonials?

Wenn Inhalte klar sind, wird ein Projekt schnell und kalkulierbar. Wenn Inhalte fehlen, entstehen Wartezeiten, Zusatzrunden und am Ende oft ein „halbfertiger Launch“.

4. Funktionen: was über „Info“ hinausgeht, kostet (und sollte bewusst gewählt werden)

Typische Funktionsblöcke:

  • Kontaktformulare (inkl. Spam-Schutz, Zustellbarkeit)
  • Terminbuchung / Kalender
  • Newsletter-Anbindung (Double-Opt-In, Segmente)
  • Mehrsprachigkeit
  • Mitgliederbereich, Login, Downloads
  • Shop (WooCommerce etc.)

Mein Tipp: lieber ein sauberes „MVP“ starten (das Anfragen bringt) und Funktionen, die nicht sofort nötig sind, später ergänzen. Das ist fast immer günstiger als „alles sofort“.

5. SEO-Basics & Tracking

Für viele Wiener KMU/Selbständige ist „SEO“ nicht gleich Blog-Redaktion, sondern zuerst:

  • klare Seitenstruktur und sprechende Headings
  • saubere Titles/Descriptions
  • schnelle Ladezeiten und gute Mobile-Usability
  • Tracking so, dass du siehst, ob die Website Anfragen bringt

Ein Teil davon passiert beim Setup, ein Teil beim Content. Und beides wirkt nur dann, wenn Angebot und Nutzen klar formuliert sind.

6. Technik: WordPress oder etwas anderes?

WordPress ist für sehr viele Projekte sinnvoll, weil es:

  • flexibel ist
  • leicht erweiterbar ist
  • Content-Pflege einfach machen kann

„Sowohl als auch“ ist hier die richtige Sicht: Manche Projekte brauchen WordPress, andere sind mit einer schlanken Lösung schneller. Entscheidend sind nicht Glaubensfragen, sondern Anforderungen (Pflege, Mehrsprachigkeit, Blog, Shop, Rollen/Teams, Integrationen).

7. Laufende Betreuung: Wartung, Updates, kleine Verbesserungen

Viele Angebote sehen günstig aus, weil sie nur „bis Launch“ rechnen. In der Praxis kommen laufend kleine Themen:

  • Updates (Core/Theme/Plugins)
  • Backups und Sicherheit
  • kleine Text-/Bildänderungen
  • neue Seiten/Leistungen, Anpassungen am Tracking

Genau das solltest du früh einplanen, weil es später Zeit und Nerven spart.

Was passt zu dir?

Ein Onepager / 1–3 Seiten
passt gut, wenn:

dein Angebot klar ist
du schnell starten willst
du primär Sichtbarkeit + Kontakt brauchst

Eine KMU-Website (5–10 Seiten)
passt gut, wenn:

du mehrere Leistungen erklärst
du Vertrauen über Referenzen/Prozess/FAQ aufbauen willst
du organisch (SEO) wachsen willst

Erweiterte Projekte
lohnen sich, wenn:

Funktionen wirklich nötig sind (z.B. Shop, Buchung, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereich).

Wenn du das schnell auf dich herunterbrechen willst:

Laufende Kosten: Womit du rechnen solltest

​Viele Anbieter nennen Hosting/Domain als laufende Fixkosten – häufig in Größenordnungen um rund 80–120 €/Jahr (je nach Setup/Provider) . Dazu kommen – je nach Anspruch – Wartung/Betreuung.

  • Hosting/Domain (Orientierung)
  • Updates/Wartung (Sicherheit & Stabilität)
  • kleine Anpassungen & Weiterentwicklung (damit die Website nicht „stehen bleibt“)

Wichtiger als die exakte Zahl ist die Frage: Willst du „nur online sein“ oder „online wirken“?
Denn Wirkung entsteht oft durch kontinuierliche kleine Verbesserungen: Inhalte, Referenzen, Seitenstruktur, Ladezeiten, Calls-to-Action.

Angebote vergleichen: 6 Fragen, die dir Geld sparen

Wenn du Angebote nebeneinander legst, frag diese Punkte ab:

  1. Was ist exakt enthalten (Seiten, Struktur, Design, Umsetzung)?
  2. Wer liefert Texte/Bilder – und wie läuft das ab?
  3. Welche Funktionen sind konkret drin (Formulare, Tracking, Newsletter, Mehrsprachigkeit)?
  4. Was ist beim SEO-Basics Paket wirklich enthalten?
  5. Was passiert nach dem Launch (Wartung, Updates, Support)?
  6. Wie viele Feedbackschleifen sind eingeplant?

Das schützt dich besser als „billig vs. teuer“.

FAQ: Website-Kosten, Umfang und Ablauf

Wie lange dauert eine Website realistisch?

Das hängt weniger am „Bauen“ als an Inhalten und Feedback. Wenn Texte/Bilder schon vorhanden sind und Entscheidungen schnell getroffen werden, kann eine kleine Website deutlich schneller live gehen. Sobald Inhalte erst erstellt werden müssen oder mehrere Personen abstimmen, verlängert sich der Prozess.
Tipp: Wenn du eine realistische Einschätzung möchtest, rechne zuerst den Umfang durch und kläre dann Inhalte und Timing – das spart Schleifen. 👉 https://designmine.at/website-kalkulator/

Was muss ich vorbereiten, um Kosten zu sparen?

Am meisten sparst du, wenn du diese drei Dinge früh klärst:

  • Ziel der Website (Anfragen, Termine, Verkauf, Info/Portfolio)
  • Inhalte (Texte/Bilder/Referenzen) – sind sie da oder müssen sie erstellt werden?
  • Beispiele (2–3 Websites, die dir gefallen)

Je klarer diese Punkte sind, desto effizienter kann Design und Umsetzung passieren – und desto weniger „Runden“ braucht es.

Onepager oder mehrere Seiten – was bringt mehr Anfragen?

Ein Onepager (1–3 Seiten) kann sehr gut funktionieren, wenn dein Angebot klar ist und du Besucher schnell zu einer Aktion führen willst (Kontakt, Termin, Anfrage).
Mehrere Seiten (z.B. 5–10 Seiten) sind sinnvoll, wenn du mehrere Leistungen erklärst, Vertrauen über Referenzen/Prozess aufbauen willst oder organisch über verschiedene Themen gefunden werden möchtest.
Wenn du unsicher bist: Starte lieber schlank, aber sauber strukturiert – erweitern geht später immer. 👉 https://designmine.at/website-kalkulator/

WordPress oder Baukasten – wann ist was sinnvoll?

Ein Baukasten kann passen, wenn du sehr schnell online willst und kaum Sonderfunktionen brauchst. Grenzen zeigen sich oft bei:

  • SEO/Performance-Feintuning
  • Mehrsprachigkeit/Struktur
  • saubere Integrationen (Tracking, Newsletter, Buchung, Shop)

WordPress ist sinnvoll, wenn du flexibel wachsen willst, Inhalte regelmäßig pflegst oder mehr Kontrolle über Struktur, SEO und Funktionen brauchst. Entscheidend ist nicht das System, sondern was du langfristig damit vorhast.

Was gehört zu „SEO-Basics“ wirklich dazu?

SEO-Basics sind weniger „Blog schreiben“ und mehr Fundament:

  • saubere Seitenstruktur (H1/H2, Navigation, interne Links)
  • passende Titel & Beschreibungen (damit Google und Nutzer verstehen, worum es geht)
  • schnelle Ladezeiten & gute Mobile-Usability
  • grundlegendes Tracking (damit du messen kannst, ob Anfragen entstehen)

Damit hat deine Website eine solide Ausgangslage – „großes SEO“ kann danach Schritt für Schritt kommen.

Was passiert nach dem Launch – brauche ich Wartung wirklich?

Ja, zumindest eine Basis. Websites sind keine Drucksorten: Systeme und Plugins brauchen Updates, Backups und Sicherheitschecks. Ohne Wartung steigt das Risiko von:

  • Sicherheitslücken
  • Fehlern nach Updates
  • langsamer werdender Performance

Du kannst Wartung schlank halten – aber „gar nichts“ ist langfristig meistens teurer.

Warum sind Website-Angebote in Wien so unterschiedlich teuer?

Weil Angebote oft verschiedene Dinge meinen: Manche rechnen nur „Design + Umsetzung“, andere inkludieren Strukturarbeit, Inhalte, SEO-Basics, Tracking, Schulung, Wartung oder mehrere Feedbackschleifen.
Der beste Vergleich gelingt, wenn du nicht nur den Preis, sondern den Scope vergleichst: Was ist enthalten? Was liefert der Kunde? Was passiert nach dem Launch?

Wie bekomme ich schnell eine realistische Kostenspanne für mein Projekt?

Am schnellsten über eine strukturierte Abfrage von Umfang, Inhalten, Funktionen und laufender Betreuung – genau dafür ist der Rechner da. Du bekommst eine Kostenspanne und kannst danach gezielt entscheiden, welche Teile „Must-have“ sind und was später kommen kann.
👉 https://designmine.at/website-kalkulator/

Was braucht eine Vereins-Website wirklich (und was kann warten)?

Für Vereine zählen meist drei Dinge: Information, Kontakt und Aktualität. Ein solides Minimum ist:

  • klare Startseite (Worum geht’s? Für wen? Wie mitmachen?)
  • Termine/News (einfach pflegbar)
  • Kontakt + ggf. Mitglied werden
    Optional – wenn es Sinn macht: Spenden, Newsletter, Event-Anmeldung.

Mein Tipp: Starte mit dem Kern, damit die Website schnell live geht – Funktionen wie Spenden/Anmeldung kann man sauber nachziehen.

Spendenfunktion: Was kostet das und was muss ich beachten?

Die Kosten hängen davon ab, wie du Spenden abwickeln willst:

  • Externer Anbieter (Link/Button) ist oft am schnellsten umzusetzen
  • Integrierte Lösung (mehr Kontrolle, mehr Aufwand) braucht mehr Setup und Testing

Wichtig sind außerdem: Zahlungsanbieter-Gebühren, rechtliche Hinweise (z.B. Datenschutz/Impressum) und ein sauberer Ablauf (Danke-Seite, Bestätigung).

Termin- oder Event-Anmeldung: Formular oder Ticketsystem?

Für viele Vereine reicht ein gutes Formular (mit Bestätigungsmail + Spam-Schutz).
Ein Ticketsystem lohnt sich, wenn du:

  • begrenzte Plätze hast
  • Zahlungen brauchst
  • automatische Teilnehmerlisten/QR-Check-in willst

Je komplexer der Prozess, desto größer der Aufwand – aber es spart dir später Organisation. Das lässt sich gut in Stufen planen.

Was braucht eine Künstler-Website, damit sie wirklich funktioniert?

Bei Künstler*innen ist die Website oft gleichzeitig Portfolio, Visitenkarte und Pressemappe. Bewährt haben sich:

  • Portfolio/Arbeiten (schnell ladend, gut sortiert)
  • „Über mich“ + Statement
  • Presskit/Downloads (Bio, Fotos, Pressetext, Kontakt)
  • Termine/Events (optional)

Wichtig ist weniger „viel“, sondern klar kuratiert: wenige starke Arbeiten, gut präsentiert.

Portfolio: Wie viele Projekte/Works sollte ich zeigen?

Lieber weniger, aber hochwertig. Für viele wirkt:

  • 8–16 Arbeiten als Start sehr gut
  • mit klaren Kategorien (Serie/Projekt/Jahr)

Wenn du sehr viel Material hast, lohnt sich eine Filter-/Kategorienlogik – das kann Aufwand bedeuten, bringt aber Ordnung und bessere User Experience.

Brauche ich als Künstler wirklich SEO – oder reicht Instagram?

Social ist super für Reichweite, aber eine Website ist dein stabiler Anker:

  • Presse/Kooperationen finden dich leichter
  • du kontrollierst Darstellung, Struktur und Kontakt
  • du bist nicht vom Algorithmus abhängig

SEO muss nicht „Blog“ heißen – schon ein sauber strukturiertes Portfolio + klare Texte kann helfen, wenn jemand gezielt nach deinem Stil/Thema sucht.

Was ist typischerweise einmalig – und was sind laufende Kosten?

Einmalig ist meist: Konzept/Struktur, Design, Umsetzung, initiales Setup (Formulare, Tracking, Grund-SEO).
Laufend ist meist: Hosting/Domain, Wartung/Updates, Backups/Sicherheit, sowie kleine Anpassungen oder neue Inhalte.
Wenn du im Rechner „laufende Betreuung“ auswählst, siehst du das Modell Einmalig + laufend pro Jahr sehr transparent. 👉 https://designmine.at/website-kalkulator/

Kann ich mit einem kleinen Budget starten und später ausbauen?

Ja – und das ist oft die beste Strategie. Starte mit einem klaren Kern (Angebot + Kontakt + Vertrauen) und plane Erweiterungen (mehr Seiten, Funktionen, SEO-Ausbau) in Etappen.
Wichtig ist nur, dass das Fundament sauber ist (Struktur, Designsystem, Technik), damit spätere Erweiterungen nicht „neu bauen“ bedeuten.
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Michael Neuwinger

Webdesign & WordPress in Wien – DESIGNMINE e.U.

Ich plane, gestalte und entwickle Websites für KMU, Selbständige, Vereine und Künstler – inklusive sauberer Struktur, Umsetzung und sinnvoller Basis für SEO und Tracking.

T: +43 699 13100316
M: info@designmine.at

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